Heute möchte ich Euch drei Ferienhäuser vorstellen, die mir besonders gut gefallen und die im September noch verfügbar sind. Es sind alles Unterkünfte für Individualisten, die nicht gerne in Ferienparks wohnen. Alle befinden sich in der Provinz Nordholland.


De Kustwachttoren bei Den Helder in Huisduinen

De Kustwachttoren bei Den Helder in Huisduinen

Ferienhaus De Kustwachttoren
Den Anfang macht dieser wunderschöne Leuchtturm mit dem schönsten Meerblick, den man sich denken kann. Das Haus in Huisduinen ist für 2 bis maximal 4 Personen eingerichtet und luxuriös ausgestattet. Im September ist es nur für Zeiten von Montag bis Freitag zu buchen. Vom 08.09. bis 12.09.2014 (Mo – Fr) kostet es 1.209 Euro.


Huis met de Kogel in Alkmaar

Huis met de Kogel in Alkmaar

Ferienhaus Huis met de Kogel
Dieses prächtige mittelalterliche Stadthaus befindet sich mitten in der Altstadt des bezaubernden Städtchens Alkmaar. Es ist für 4 bis maximal 6 Personen geeignet und ausgesprochen komfortabel eingerichtet. Es ist noch für den gesamten September verfügbar. Vom 08.09. bis 12.09.2014 (Mo – Fr) kostet es 495 Euro, eine ganze Woche ab dem 08.09.2014 ist für 1.099 Euro zu haben.


Bebke's Cottage in Bergen

Bebke's Cottage in Bergen

Ferienhaus Bebke's Cottage
Romantik pur für 2 Personen in diesem Cottage in Bergen. Das Häuschen ist hübsch und zweckmäßg eingerichtet. Vom 08.09. bis 12.09.2014 (Mo – Fr) kostet es 279 Euro, eine ganze Woche ab dem 08.09.2014 bekommt ihr für 555 Euro.


Schönen Urlaub!


Alle Informationen sind ohne Gewähr. Alle obigen Links sind affiliate links und führen zum Ferienwohnungs-Anbieter ‘Aan Zee’.

Mehr Infos zu den Orten hier im Blog:
Bergen in Nordholland
Alkmaar – Grachten, verspielte historische Bauten und Käsemarkt

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Petra am 24. Jul 2014
Wer noch überlegt, was er – am besten mit einer Gruppe von Menschen – in den Niederlanden unternehmen kann, dem lege ich dringend einen Käse-Workshop ans Herz.

Zwar haben bestimmt die meisten Menschen schon einmal etwas über die Käseherstellung im Fernsehen gesehen oder gelesen, aber es ist etwas ganz anderes, selbst einmal zu erleben, wie aus ganz normaler Milch ein Käse wird. Auch Kinder können hier lernen, wie ein Lebensmittel entsteht, und sie haben garantiert Freude daran.

An einem sonnigen Morgen standen wir vor einem gepflegten Bauernhaus in der schönen Landschaft der Gemeinde Beemster und wurden von Rona und ihrem Vater Pieter Jan empfangen.

Mit der Käseharfe wird die Masse zu Käsebruch verarbeitet

Mit der Käseharfe wird die Masse zu Käsebruch verarbeitet

Da wir nur begrenzt Zeit hatten, hatten sie die Milch schon vorbereitet, denn im ersten Schritt wird die Milch mit einer Starterkultur und Lab angesetzt. Die Starterkultur enthält bestimmte Bakterien-Kulturen – Rona benutzt für diesen Käse eine Art Dickmilch – die dann teilweise für den typischen Geschmack des Käses verantwortlich sind. Außerdem muss Lab oder ein anderes Säuerungsmittel dafür sorgen, dass sich die Molke von den festeren Bestandteilen der Milch trennt.

Dann kommt die Käseharfe ins Spiel. In einen Kunststoffrahmen sind Metall- oder Kunststoffstreifen eingespannt, die wie Messer funktionieren. Diese Harfe zieht man durch die Vorkäsemasse, um sie in kleine Stücke zu schneiden, die in der Molke herumschwimmen. Dieser Vorgang dauert eine ganze Weile; ungeduldige Menschen werden beim Käse-Machen entweder wahnsinnig oder kommen endlich einmal zur Ruhe. Das bestätigte uns auch Rona: Die Käseherstellung braucht Zeit.

Danach wird die Molke abgeschöpft. Langsam, von Hand, mit einem Plastikbecher. Man könnte auch die ganze Masse durch ein Sieb gießen, aber das wäre für die einzelnen Käsebröckchen (die jetzt entfernt an Hüttenkäse erinnern) nicht gut. Die Molke wird entweder an Schweine verfüttert oder an andere Hersteller weitergegeben, die daraus Ricotta herstellen. Danach kommt warmes Wasser zu den Käsebröckchen (man nennt sie “Käsebruch”, der übrigens in diesem Zusand eine leicht gummi-artige Konsistenz hat und nach gar nichts schmeckt), die etwas gerührt werden und danach wird auch das warme Wasser wieder abgeschöpft. Von Hand natürlich.

Schließlich wird der Käse mit der Hand in kleine Förmchen gepresst. Aus einer viereckigen Plastikschüssel von etwa 30 x 30 cm gewinnt man zwei kleine Käse mit einem Durchmesser von etwa 15 cm. Der Rest ist Molke, die auch jetzt noch durch die Löcher der Formen nach außen gedrückt wird. Dann wird der Käse gestürzt, die Form mit einem Tuch ausgelegt, der Käse anders herum wieder hineingelegt, so dass die ehemalige Oberseite jetzt unten liegt und die glatte Unterseite oben. Anschließend wird er in eine Presse gegeben, die noch mehr Molke herauspresst. Bei der Herstellung daheim auf dem Land wird oft ein schwerer Stein auf den Deckel der Käseform gelegt, das erstetzt die Presse.

Damit war der Teil erledigt, den wir miterleben konnten. Der Käse wird am nächsten Tag mit Salz eingerieben und muss dann hauptsächlich reifen, wobei er immer wieder herumgedreht wird, damit er oben und unten gleichmäßig reifen und trocknen kann.

Wer interessiert ist, kann nach Herzenslust Fragen stellen, z. B. wie man mit der immer ähnlichen Methode so unterschiedliche Käse wie Camembert, Parmesan und Mozarella erzeugen kann. Da spielen übrigens viele Faktoren eine Rolle: die Milch, das Futter der milchgebenden Tiere, die Starterkultur und die darin vorhandenen Bakterien, die Größe des Käsebruchs, die Menge des Salzes, möglicherweise von Hand zugegebene Schimmelkulturen, die Reifezeit und der Reifeort, denn an jedem Ort gibt es wieder andere Organismen in der Luft, z. B. der Höhle, in der ein Käse reift, die das Endprodukt beeinflussen.

Obwohl ich schon oft in Fernseh-Dokumentationen etwas über die Käseherstellung erfahren hatte, war es ein ganz anderes Erlebnis, selbst Käse zu machen. Es ist ein einfacher aber gleichzeitig meditativer Prozess und viele von uns sagten am Ende, dass sie selbst eine kleine Käserei aufmachen wollen – zwar aus Spaß, aber genau das war es: es hat wirklich viel Spaß gemacht. Man kann seinen Käse übrigens nach der Reifezeit auch abholen, wenn man möchte.

Wir hatten das Vergnügen, den Workshop bei Beemsterbeleving.nl zu machen, aber es gibt viele Orte in den Niederlanden, die solche Workshops, meistens mit Verköstigung, anbieten. Pro Person muss man meistens um die 30 EUR bezahlen, aber der Preis ist je nach Anbieter und Gruppengröße unterschiedlich.

Beemsterbeleving bietet außerdem die Übernachtung im eigenen Bed & Breakfast an und organisiert viele weitere Aktivitäten, z. B. die Besichtigung einer Keramik-Werkstatt.

Zum Besuch des Workshops wurden wir von Amsterdam Marketing eingeladen, denen ich herzlich dafür danke, denn es war ein wunderbares Erlebnis. :-)

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Petra am 10. Jul 2014
So liebevoll schmücken die Anwohner ihr entzückendes Städtchen

So liebevoll schmücken die Anwohner ihr entzückendes Städtchen

Das Städtchen Elburg (die gesamte Gemeinde hat etwa 22.000 Einwohner, gelegen in Gelderland) besitzt eine Altstadt, die im 14. Jahrhundert als rechteckige Festung mit Wassergraben angelegt wurde. Die Stadt trat der Hanse bei und verdingte sich hauptsächlich im Fischfang und Getreidehandel.

Dadurch dass der historische Stadtkern von Elburg noch heute fast aussieht wie im Mittelalter, wirkt er fast wie ein Freilichtmuseum. Liebevoll haben die Bewohner die alten Häuschen erhalten und behutsam restauriert und schmücken ihre ganze Stadt mit Blumen. Leider kann man binnen ein bis zwei Stunden die ganze Festung erkunden – sie ist mit ca. 300 x 400 Metern nicht besonders groß.

Trotzdem bietet sich das wunderschöne Städtchen auch für einen längeren Urlaub an. Erstens wird man jeden Tag wieder etwas Neues entdecken – so viele Details kann man auf einmal gar nicht wahrnehmen. Zweitens gibt es genügend Möglichkeiten zu shoppen und in Cafés herumzusitzen.

Leckereien im Grand Café De Vischmarkt

Leckereien im Grand Café De Vischmarkt

Mein Tipp dazu: Das Grand Café De Vischmarkt in der Beekstraat 24, Ecke Vischpoortstraat. Hier werden biologische Produke verarbeitet und die schmecken richtig gut. Mein Koffie Brûlée mit Sahne war so ziemlich das leckerste, was ich je getrunken habe! Eigentlich bin ein gar kein Fan von Schlagsahne, aber diese hier ist einfach unbeschreiblich köstlich! Der Kuchen schmeckt auch ganz wunderbar, wir haben die Quark-Erdbeer-Torte probiert und eine lokale Spezialität, Elburger Kloosterwegge. Ganz sicher sind die Hauptgerichte aber auch sehr gut.

Weiterhin ist die Umgebung abwechslungsreich und schön. Das Veluwemeer eignet sich zum Betreiben verschiedener Wassersportarten. Sogar für Wanderer wie mich gibt es einige Wanderrouten und natürlich viele Möglichkeiten für Radtouren.

Wunderschöne Landschaft um Elburg herum

Wunderschöne Landschaft um Elburg herum

Fast fußläufig erreichbar ist der Vergnügungspark Walibi World. Etwa 10 km entfernt sind zwei weitere ehemalige Hansestädte, Harderwijk und Kampen. Etwas größer ist Zwolle, ebenfalls sehenswert. Etwa 20 km weit entfernt liegt Deventer – eine größere wunderschön erhaltene Stadt an der IJssel. Genauso weit ist es bis Apeldoorn, einer Stadt, die selbst nicht so attraktiv ist, aber einen der schönsten Zoos der Niederlande beherbergt, Apenheul, in dem hauptsächlich Affen leben. Richtung Nordosten, ebenfalls etwa 20 km entfernt liegt das kleine Fischerdorf Urk, eine ehemalige Insel (das umliegende Land wurde dem Meer abgerungen), ebenfalls sehr idyllisch.

Wer an etwas außergewöhnlicheren Unternehmungen interessiert ist, möchte vielleicht vom Flughafen Lelystad aus einen Rundflug in einer Viersitzer-Cesna unternehmen? Ein einmaliges Erlebnis!

Hier klicken für Hotels in der Umgebung von Elburg (affiliate link)

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Kaum haben wir Amsterdam Richtung Nordosten verlassen, befinden wir uns schon in der Gemeinde Waterland. Diese Region besteht, wie ihr Name vermuten lässt, zu fast 50 Prozent aus Wasser. Wer in den Niederlanden nur Amsterdam besucht, kann hier, direkt vor den Toren der Stadt, auch das ländliche Holland kennenlernen.

Amsterdam Marketing war so reizend, uns – eine Gruppe von Journalisten – einzuladen, diese wunderschöne Region zu erleben. Schon die Fahrt vom Amsterdamer Bahnhof bis zum Theetuin Overleek war ein Genuss. Rechts und links der Blick auf die Polder (dem Wasser abgetrotztes Land), Kühe, Schafe und Ziegen, Kanäle und Moorwiesen – schon fällt der Stress vom Reisenden ab!

High Tea, Kaffee und Kuchen oder Leckere Snacks im Theetuin Overleek

Direkt am Kanal liegt der Theetuin Overleek

Direkt am Kanal liegt der Theetuin Overleek

Der Theetuin (Teegarten) Overleek trägt diesen Namen nicht zu Unrecht. Hier hat man sich auf die eigentlich englische Tradition des High Tea spezialisiert – kleine Schnittchen, exquisit belegt, und zum Nachtisch Scones mit Clottet Cream und Jam, also einer besonders reichhaltigen Sahne und hausgemachter Marmelade. Aber auch niederländische Spezialitäten kommen nicht zu kurz: Appeltaart und andere Kuchen stehen auf der Tageskarte. Auch die Schnittchen lassen sich als Mittags-Snack solo bestellen. Dazu werden Tees und verschiedenste Fruchtsäfte aus der Region gereicht. Die Gastronomie ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet, aber Achtung, nicht zu jeder Jahreszeit öffnet der Teegarten täglich; informiert euch also auf der Website: http://www.theetuinoverleek.nl/

Auch wenn der Theetuin Overleek ein bisschen abgelegen liegt, ist der Besuch die kleine Mühe wert: die Inhaber sind gastfreundlich, Essen und Getränke, allesamt hausgemacht aus Produkten aus der Region, sind köstlich und der Blick in die niederländische Landschaft ist einfach wunderschön.

Punkt Zwei auf unserer Agenda war die Fahrt mit dem Flüsterboot. Diese Boote haben Elektro-Motoren, die nur ein kaum hörbares Surren von sich geben. So können die Passagiere sich ganz den Geräuschen der Natur widmen: das Plätschern des Wassers, der Gesang der vielen Vögel in diesem Naturparadies und das Rauschen des Schilfgrases.

Mit dem elektrischen Flüsterboot durch die Kanäle Waterlands

Mit dem elektrischen Boot haben wir flüsterleise die Kanäle und Seen erkundet

Mit dem elektrischen Boot haben wir flüsterleise die Kanäle und Seen erkundet

Es werden verschieden große Flüsterboote angeboten. Die kleinen Boote für maximal fünf Personen kosten für die erste und zweite Stunde je 17,50 EUR, aber der dritten Stunde dann 12,50 EUR pro Stunde. Der ganze Tag im Flüsterboot ist für 75 EUR zu haben. Und ja, in Waterland lohnt es sich, auch den ganzen Tag auf und am Wasser zu verbringen! Auf Wunsch kann auch ein Picknick gepackt werden.

Die Familie Deun vermietet auch größere Boote und Kanus. Für Gruppen mit bis zu 25 Personen mietet man den Fremdenführer gleich mit und ich kann Euch versichern, dass ihr dabei viel über Waterland erfahren werdet!

Wir fuhren durch kleine Kanäle bis zum See “De Leek” und lernten, dass in den Niederlanden viele Gebiete nicht besonders fest sind: Tatsächlich schwimmen einzelnen Landstücke oft im Wasser. Wenn man zu mehreren Menschen auf und ab hüpft, bewegt sich der Boden mit. Wird zu großer Druck ausgeübt, dann kann man sogar irgendwann durchsinken. Die Ränder der schwimmenden Landstücke werden von Schilfrohr festgehalten. Verschwindet diese natürlich Befestigung, dann bröckelt das Land langsam ab und wird immer kleiner. Weil die auf den Weiden grasenden Tiere dort zum trinken gehen, muss oft eine Kuh gerettet werden, die ins Wasser gefallen ist und nicht mehr aus eigener Kraft zurück an Land kommt.

Das malerische Städtchen Broek in Waterland

Traditionelle Holzhäuser im lieblichen Städtchen Broek

Traditionelle Holzhäuser im lieblichen Städtchen Broek

Vom See aus ging es weiter ins wunderschöne Broek. In diesem Dorf stehen noch traditionelle Holzhäuser – ein ideales Baumaterial, weil Stein viel zu schwer wäre und langsam im Boden versinken würde. So schön diese Häuschen sind, so teuer sind sie auch, weil sie unter Denkmalschutz stehen und nach historischem Vorbild renoviert und erhalten werden müssen.

In Broek gibt es mehrere Möglichkeiten, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen, z. B. im Pfannkuchenhaus De Witte Swaen oder im Eetcafé De Drie Noten.

Für uns endete die Reise hier. Wer nicht mit dem Boot wieder zurück fährt, erreicht Busse in die umliegenden Städte.

Mein Vorschlag für eine Tagestour von Amsterdam aus mit dem Auto:
Morgens zum Theetuin Overleek fahren und ein Boot ausleihen (am besten vorher reservieren!). Mit dem Boot nach Broek fahren und dort einen kleinen Spaziergang machen und gegebenenfalls eine Kleinigkeit essen. Weiter nach Monnickendam fahren, dort einen weiteren Spaziergang machen und anschließend wieder zum Theetuin zurück fahren und dort einen leckeren High Tea oder Kaffee und Kuchen zu sich nehmen.

Kleine Tour von Monnickendam aus zu Fuß oder mit dem Fahrrad:
Von Monnickendam aus ist der Theetuin Overleek in einer halben Stunde zu Fuß zu erreichen, mit dem Fahrrad geht es entsprechend schneller. Nun könnt ihr einfach ein Boot leihen, bis Broek fahren und wieder zurück und dann zur Unterkunft zurückkehren.

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Die Appartment-Anlage Zuiderzee op Zuid liegt mitten in diesem Yachthafen

Die Appartment-Anlage Zuiderzee op Zuid liegt mitten in diesem Yachthafen

Vom 10. bis 16. Juni haben wir mal wieder Zeit in den Niederlanden verbracht: Wir wohnten im Landal GreenPark Waterparc Veluwemeer in einem schönen Appartment mit einem unvergleichlichen Blick, denn die Anlage Zuiderzee op Zuid ist mitten in einen Yachthafen hinein gebaut worden. Sie liegt etwa 5 km von Harderwijk entfernt auf der anderen Seite des Veluwemeers.

In diesen Tagen besichtigten wir verschiedene Städtchen, zuerst Kampen, eine ehemalige Hansestadt in der Provinz Overijssel mit gut 50.000 Einwohnern – ein lohnenswerter Ausflug! Zweimal waren wir in Harderwijk, aber am allerschönsten war Elburg (Gelderland), ebenfalls eine ehemalige Hansestadt, deren Altstadt fast wie ein Freilichtmuseum wirkt – so schön ist dort alles gestaltet und so gut sind die alten Häuschen erhalten.

Ein bisschen werdet Ihr auf ausführliche Artikel warten müssen, denn ab morgen bin ich wieder unterwegs, diesmal hat mich Amsterdam Marketing zu einer Pressereise eingeladen, die mich nach Amsterdam, Volendam, Beemster Polder, Almere und Zaandam führen wird! Darüber werde ich natürlich auch berichten!

Kampen

Kampen

Und hier noch Impressionen aus Harderwijk und Elburg:

Harderwijk für die Fußball WM geschmückt

Harderwijk für die Fußball WM geschmückt

Elburg - die vielleicht niedlichste Stadt in den NIederlanden

Elburg - die vielleicht niedlichste Stadt in den Niederlanden

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Petra am 17. Apr 2014
Meine Geschenke vom Goethe-Institut in Amsterdam

Meine Geschenke vom Goethe-Institut in Amsterdam

Da ich bei Facebook nur recht selten Nachrichten bekomme, klicke ich auch selten mal in mein Sonstiges-Postfach. Dort landen nämlich alle Nachrichten, die mir Menschen schicken, mit denen ich nicht befreundet bin. Also, kleiner Tipp:  Klickt ab und zu mal in euer Postfach, das ist das Symbol mit den beiden Sprechblasen. Dann geht ein Fensterchen auf, da steht links Postfach und daneben “Sonstiges” – und das ist dieses ominöse Postfach für nicht-Freunde.

Ich hatte dort ein paar Nachrichten, u. a. eine mehrere Monate alte von einer netten Frau vom Goethe-Institut in den Niederlanden, die mir mitteilte, ich sei der 2000ste Fan ihrer Facebook-Seite und sollte mich mit meiner E-Mail-Adresse oder Adresse melden, damit ich ein Geschenk bekäme. Also flugs hingeschrieben, ob das noch gilt und jawohl, es galt noch.

Heute kam nun das Päckchen an und obwohl es sich offensichtlich um reguläre Werbeartikel handelt, bin ich hellauf begeistert, denn sie sind allesamt hübsch und von ordentlicher bis guter Qualität. Nummer 1 ist ein Notizbuch, damit kann man mir immer eine Freude machen! Nummer 2 ist ein Baumwollschal in der Farbe beere und Nummer 4 ein Reiserucksack, den man klein zusammenfalten und in die Tasche stecken kann.

Vielen Dank, liebes Team des Goethe-Instituts Amsterdam! :-)

Der Rucksack auseinandergefaltet

Der Rucksack auseinandergefaltet

Und der Schal

Und der Schal

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Man hupst nur einmal kurz über die Grenze und schon ist man da. Nur etwa 20 Kilometer von Emmerich entfernt liegt der Landal GreenPark Stroombroek direkt an dem gleichnamigen Freizeitsee, der nicht nur ein großes Freibad ist, sondern auch noch eine Wasserski-Bahn im Angebot hat.

Rezeption, Sauna, Schwimmbad, Restaurant und Shop sind in mehreren leicht griechisch-mediterran anmutenden pavillionartigen Gebäuden untergebracht. In diesem Park darf man am Häuschen parken – das ist nicht überall so.

Unser Häuschen (Kategorie 4AM) war ausgezeichnet ausgestattet mit einer Spülmaschine, fast mehr Kochtöpfen als wir zu Hause haben und allen üblichen Küchenutensilien. Während der Wohn-, Küchen- und Essraum eine  völlig ausreichende Größe hatte, wären die beiden Schlafzimmerchen mit jeweils zwei Quadratmetern mehr gut bedient gewesen – zwischen Bett und Wand/Heizung befand sich ein Durchgang von vielleicht gerade mal 40 Zentimetern und es war nur für einen etwa 50 Zentimeter breiten Kleiderschrank Platz. Wenn man hier einen ganzen Sommerurlaub verbringen will, wird es sicherlich ein wenig eng, jedenfalls wenn man mit drei oder vier Personen anreist. Apropos Sommerurlaub: Uns haben die mit Fliegengittern ausgestatteten Türen gut gefallen, so wird man nicht von Mücken und anderem Fluggetier belästigt.

Leichte Probleme bereitete uns der Thermostat, der sich selbstständig immer wieder auf 15 Grad herunterschaltete. Nachdem wir uns einen Tag aneinander gewöhnt hatten, tat er das allerdings immer seltener, so dass wir mit dem Problem nicht die Mitarbeiter der Rezeption belästigt haben.

Das Restaurant haben wir nicht ausprobiert, es sah aber sehr schön aus, und ich fand es interessant, dass man für einen recht günstigen Preis ein Raclette bekommen kann, das muss aber vorbestellt werden.

Das Schwimmbad wiederum habe ich benutzt. Für mich (ich schwimme eine halbe Stunde lang mit möglichst wenigen Unterbrechungen) waren Luft- und Wassertemperatur etwas hoch, aber für eine Familie mit spielenden Kindern und zum Relaxen herumdümpelnden Eltern ist es gerade richtig.

Vor dem Restaurantbereich befinden sich einige Spielplätze und wenn man um den See herumwandert, sind alle hundert Meter weitere Spielmöglichkeiten, da sollten sich alle Kinder ausreichend austoben können!

Die Lage ist auch gut, von vielen Orten in Deutschland schnell zu erreichen und in der Umgebung gibt es genügend Ziele für Tagesausflüge – über unsere Ausflüge berichte ich in den nächsten Tagen mehr. Das nahe gelegene Doetinchem ist groß genug, um dort shoppen und essen zu gehen.

Mein Fazit: Ein sehr schöner und empfehlenswerter Park mit gut ausgestatten Häusern. Nur vor einem längerem Aufenthalt sollte man sich die Pläne der Häuser genau ansehen und entscheiden, welche Größe für die eigene Familie die richtige ist.

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Ich freue mich! Gestern haben wir gebucht und werden im März eine Kurzwoche im Landal GreenPark Stroombroek in den Niederlanden verbringen. Wir fahren fast jedes Jahr im Frühling, manchmal auch noch im Winter in unser hübsches Nachbarland. Die Preise sind extrem günstig, ganz oft haben wir großes Glück mit dem Wetter und nach dem langen Winter tut es sehr gut, einfach mal herauszukommen und etwas anderes zu sehen.

Der Landal Greenpark Stroombroek, die Rechte am Foto liegen bei Landal

Der Landal Greenpark Stroombroek, die Rechte am Foto liegen bei Landal

In den meisten Fällen übernachten wir in einem der Landal GreenParks. Die Unterkünfte sind ordentlich, oft sogar sehr hübsch, die Parks gut gepflegt, der Service freundlich und schon beim Buchen freut man sich, weil die Preise nicht mit jedem Buchungsschritt steigen. Während man in anderen Parks zusätzlich zum eigentlichen Mietpreis fast immer noch die oft teure Endreinigung bezahlen muss, sowie Bettwäsche, Parkgebühren und andere Kosten, sind bei Landal lediglich die Miete der Bettwäsche und natürlich die Kurtaxe zusätzlich zu entrichten.

Der Park, den wir diesmal ausgewählt haben, befindet sich direkt hinter der Grenze, in Braamt, nur 15 km nördlich von Emmerich. Das bedeutet für uns eine sehr kurze Anreise. Er liegt direkt an einem kleinen See, im Westen befindet sich ein großes Waldgebiet und die beiden Städte Arnhem und Nijmegen sind nur je 30 km entfernt, so dass für Tagesausflüge gesorgt ist. Das nächstgelegene Städtchen ist Doetinchem, nur 3 km entfernt, dort werden wir genügend Einkaufsmöglichkeiten finden. Das Einkaufen in den niederländischen Supermärkten ist nämlich für uns immer Teil der Reisefreude.

Noch schnell ein paar Preisbeispiele: Im Februar ist das preiswerteste Wochenende im Landal GreenPark Stroombroek für 199 € (4 Personen) bzw. 219 € (6 Personen) zu bekommen, eine Kurzwoche kostet ab 159 €. Im März ist ein Wochenende ab 219 € zu haben, die Kurzwoche schon ab 179 €. Zur Info: das Wochenende dauert von Freitag bis Montag (3 Übernachtungen), die Kurzwoche von Montag bis Freitag (4 Übernachtungen).

Mehr werde ich natürlich berichten, wenn wir wieder zurück sind.

Der Park liegt direkt am See, die Rechte am Foto liegen bei Landal

Der Park liegt direkt am See, die Rechte am Foto liegen bei Landal

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Petra am 28. Aug 2013

In unmittelbarer Nähe der deutschen Grenze findet am 8. September ein Blumen-Umzug statt. Das Örtchen Lichtenvoorde befindet sich in der Nähe von Winterswijk und ist von Münster oder Duisburg nur etwa 50 km entfernt. Hier der Pressetext vom Niederländischen Büro für Tourismus & Convention (daher stammt auch das Foto):

Bunte Fische aus Blumen in Lichtenvoorde

Bunte Fische aus Blumen in Lichtenvoorde

Ein bunter Blumenkorso zieht am Sonntag, 8. September 2013, ab 14 Uhr durch den Ort Lichtenvoorde in der niederländischen Region Achterhoek (Provinz Gelderland). Es ist nach Angaben der Veranstalter einer der größten Dahlienumzüge der Welt. Kunst und Dahlien sind in Lichtenvoorde seit fast 85 Jahren untrennbar miteinander verbunden. Die Einwohner sind seit Generationen Meister in der Umsetzung einer Idee zu einem farbenfrohen Korso-Wagen. Die Dahlienwagen in Kombination mit Musik, Figuren und Theater bieten ein beeindruckendes Schauspiel.

Der Umzug beginnt um 14 Uhr und führt bis etwa 16.30 Uhr rund um das Zentrum von Lichtenvoorde. Anschließend werden die Wagen auf einem speziell angelegten Ausstellungsgelände aufgestellt. Der Bereich wird in den Abendstunden stimmungsvoll beleuchtet. Die Ausstellung ist für das Publikum von 16.30 bis ca. 23 Uhr geöffnet. Der Eintritt für den Blumenkorso kostet 6 Euro für Erwachsene (inklusive Programmheft), Tribünenkarten kosten 7 Euro,  Kinder bis 16 Jahren haben freien Zutritt. Am Veranstaltungstag sind ausschließlich Tribünenkarten erhältlich. Alle Tickets gibt es beim Tourismusbüro VVV Lichtenvoorde.

Das Tourismusbüro hat auch ein Korso-Hotel-Arrangement für das Wochenende aufgelegt. Dieses kostet ab 135 Euro pro Person und beinhaltet unter anderem zwei Übernachtungen im Hotel, ein Abendessen und Zutritt zum Blumenkorso.

Weitere Informationen: www.blumenkorso.eu; www.buchen-holland.de

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Petra am 24. Aug 2013

Harderwijk ist eine sehr hübsche kleine Stadt (etwa 45.000 Einwohner) in der Provinz Gelderland. Auf der anderen Seite des Veluwemeers befindet sich dann Flevoland. Viele Urlauber fahren ins gegenüberliegende Zeewolde, das wurde jedoch – wie die meisten Orte in Flevoland – am Reißbrett geplant und sieht auch so aus. Schnurgerade Straßen und Neubauten wohin das Auge reicht! Warum das so ist, ist eigentlich klar – die meisten Teile Flevolands wurden erst im letzten Jahrhundert dem Wasser entrungen und die Ortschaften wie Zeewolde, Lelystad und Almere entstanden in den 1970er Jahren. Altstädte sucht man also vergebens!

Also finde ich es im ‘alten’ Land schöner. Harderwijk ist ein lebhaftes Städtchen mit mehreren Einkaufsstraßen, aber mir hat vor allem die Lage am Wasser gefallen. Hier gibt es nicht weniger als drei Yachthäfen und auch noch einen Fischerhafen! Entlang der alten Stadtmauer kann man wunderschöne Spaziergänge am Veluwemeer bzw. Wolderwijd machen. Radtouren sind natürlich auch drin und ganz im Sinne der Niederländer.

Eine der größten Attraktionen ist das Dolfinarium. Ich habe meine Probleme mit solchen Angeboten, weil ich in Europa noch keine Anlage gesehen habe, die den Delphinen gerecht wird – meiner Meinung nach. Deswegen besuche ich Delphinarien normalerweise gar nicht und kann zu diesem hier in Harderwijk auch nichts sagen.

Harderwijk ist außerdem ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung: Amsterdam, Utrecht, Amersfoort, Apeldoorn und Zwolle liegen weniger als 50 Kilometer entfernt.

Hier ein paar Eindrücke von der Stadt:

Hier noch eine Liste von Hotels in Harderwijk, Ihr kommt nach dem Klick gleich zum Buchungs- und Bewertungsportal Booking.com:

Best Western Hotel Baars
Ein Doppelzimmer mit Frühstück gibt es hier für drei Nächte vom 10. bis 13. Oktober 2013 für ab 240 Euro.


Hotel Marktzicht

Ein Doppelzimmer mit Frühstück gibt es hier für drei Nächte vom 10. bis 13. Oktober 2013 für ab 200 Euro.

Hotel Allure Lounge & Dinner
Ein Doppelzimmer ohne Frühstück gibt es hier für drei Nächte vom 10. bis 13. Oktober 2013 für ab 225 Euro.

Hotel Café Restaurant Monopole
Ein Doppelzimmer ohne Frühstück gibt es hier für drei Nächte vom 10. bis 13. Oktober 2013 für ab 210 Euro.

Van der Valk hotel Harderwijk
Ein Doppelzimmer ohne Frühstück gibt es hier für drei Nächte vom 10. bis 13. Oktober 2013 für ab 297,50 Euro.

Bed & Breakfast Onder de Dekens
Für unser Stichdatum war leider kein Zimmer mehr verfügbar. Vom 14. bis 17.10.2013 bekommt man ein Doppelzimmer mit Frühstück für ab 150 EUR.

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